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Interview mit Stefan Stachowiak

Interview mit Stefan Stachowiak

Stefan Stachowiak will der erste SPD Bürgermeister in Bad Wünnenberg werden

Mit der einstimmigen Nominierung des SPD Ratsmitglieds Stefan Stachowiak läuten wir den Kommunalwahlkampf im Kurort ein. Wir freuen uns, mit Stefan Stachowiak einen engagierten Kommunalpolitiker ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu schicken. Seit über 10 Jahren sitzt Stefan für uns im Rat der Stadt Bad Wünnenberg. Wir sind überzeugt, dass Stefan mit seiner offenen, ehrlichen und verantwortungsvollen Art Vertrauen bei den Bürgern gewinnen und viele Sympathien wecken kann. Das ganze Team der SPD Bad Wünnenberg steht geschlossen hinter Stefan und freut sich auf einen starken engagierten Wahlkampf.

Steckbrief

Name: Stefan Stachowiak
Alter: 50 Jahre
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder, 12 und 9 Jahre
Beruf: Sparkassenbetriebswirt, Baufinanzierungsberater bei der Sparkasse Paderborn-Detmold
Mitgliedschaft: ► Mitglied des Stadtrates seit 2009, davon 5 Jahre Ortsvorsteher von Bleiwäsche
► Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses
► Mitglied des Aufsichtsrats der Aatalklinik und der Kurverwaltung Bad Wünnenberg
► Mitglied Erholungsgebiet Bad Wünnenberg/Büren
► Heimatschutzverein Bleiwäsche e. V. (Schützenkönig 2018/2019)
► St. Meinolfus Schützenbruderschaft Fürstenberg e. V.
► Musikverein Bleiwäsche e. V.
► Heimat- und Verkehrsverein Bleiwäsche e. V
Ehrenamt: ► Seit mehr als 20 Jahren Kassierer SPD Ortsverein Bad Wünnenberg
► Seit mehr als 30 Jahren diverse Tätigkeiten als Trainer und Vorstandsmitglied im SV RW Bleiwäsche, aktuell 2. Vorsitzender und Trainer der E2 Junioren JSG Bleiwäsche/Fürstenberg
► 2. Vorsitzender Dorfwerkstatt Bleiwäsche e. V., hierbei u. a. Projektleiter "Bau des Kleinspielfelds am Sportplatz" in Bleiwäsche
► Kassierer Förderverein Bücherbus im Kreis Paderborn e. V.


Warum kandidierst du für das Amt des Bürgermeisters?

Ich möchte mich aktiv für die Stadt hier einsetzen und gestalten. Das war schon der Antrieb für mein Engagement bei meiner Arbeit im Stadtrat seit 10 Jahren, auch in Vereinen seit 30 Jahren. Gerne arbeite ich gemeinsam in /mit einem Team, in einem Verein, z. B. Kindern das Fußball spielen beibringen oder im Stadtrat Projekte entwickeln. Durch die langjährigen Erfahrungen in meiner Tätigkeit als Stadtrat, im Beruf als Sparkassenbetriebswirt, nicht zuletzt in Vereinen, habe ich die nötige Qualifikation und das Selbstvertrauen, mich für das Amt zur Wahl zu stellen. Um es umgangssprachlich auszudrücken: Ich habe Bock drauf!

Was sind deine Ziele?

Als Bürgermeister möchte ich vor allem die Themen Familienpolitik, Infrastruktur und Klimaschutz für die Zukunft aller Bad Wünnenberger in den Vordergrund stellen. Höchste Priorität haben die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Bad Wünnenberg und auch hier die Verbesserung und die Bezahlbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs – alles Themen der SPD im Stadtrat der vergangenen Jahre. Künftig gilt es, die Anstrengungen noch weiter zu erhöhen. Wir alle müssen die Stadt Bad Wünnenberg als Team denken, 7 Dörfer = 1 Stadt. Wir können die Stadt Bad Wünnenberg viel besser weiter entwickeln, wenn alle Bürger/Einwohner gemeinsame Wege zu diesem Ziel gehen.

Wie möchtest du diese Themen angehen?

Als Teamplayer sehe ich das Bürgermeisteramt nicht als One-Man-Show auf der medialen Bühne mit möglichst vielen Auftritten im Blitzlichtgewitter. Ich möchte gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kurortes und mit dem neuen Stadtrat zentrale Themen unserer Stadt vorantreiben, zum Beispiel die Zukunft des Rathauses, die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts innerhalb des Umwelt- und Naturschutzes (siehe BMU/Projekte) - Klimaschutzmanager usw. Bad Wünnenberg ist eine junge, eine wachsende Stadt. Das ist richtungweisend, ein sehr gutes Zeichen. Als Stadt müssen wir daher entsprechend für Wohnraum, Kindergartenplätze, gute Schulen usw. sorgen, ergo die tägliche Arbeit des Bürgermeisters in und mit der Verwaltung, mit dem Rat. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Zu einer wachsenden Stadt gehören insbesondere die ansässigen Unternehmen, die Arbeitsplätze generieren, die Steuereinnahmen gewährleisten. Diese entwickeln sich sehr gut, wir müssen noch weiter Anreize schaffen zur Ansiedlung neuer Industrien und Dienstleister und so Strukturen gemeinsam erarbeiten.

Was gefällt dir an Bad Wünnenberg besonders?

Es gibt dieses schöne Lied: „Ich bin ein Dorfkind, darauf bin ich stolz…“. Bei uns leben Alt und Jung noch wirklich zusammen. In den Vereinen z. B. kommen alle Altersgruppen zusammen, man kennt sich noch, grüßt sich oder bleibt auf ein kurzes Gespräch stehen. Wir haben in allen Dörfern viele Vereine, die ein breites Angebot und Möglichkeiten des sozialen Miteinanders und Austauschs bieten. Keineswegs brauchen wir uns hinter größeren Städten oder Gemeinden verstecken. Bad Wünnenberg ist ländlicher Raum, liegt aber trotzdem zentral - ein großer Vorteil gegenüber manch anderen Regionen. Wir leben in einer wunderbaren Landschaft: da, wo andere Urlaub machen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Meine Ehrenämter nehmen einen großen Teil meiner Freizeit in Anspruch, aber ich opfere sie gerne, sonst hätte ich kein Ehrenamt. Die verbleibende Zeit verbringe ich mit der Familie beim Schwimmen, bei Wanderungen oder leider zu selten beim Skifahren. Ich habe nie wirklich gut, aber trotzdem gerne Fußball gespielt. Jetzt bin ich eher Zuschauer im Stadion beim SC Paderborn oder bei der Borussia in Mönchengladbach. Aber auch gerne am Sportplatz in Bleiwäsche. Am Abend vor dem Einschlafen lese ich noch ein paar Seiten, vor allem Biographien von Sportlern oder Politikern, aktuell „The Great Nowitzki“!

Welche Chancen rechnest du dir aus?

Das wurde ich jetzt schon häufiger gefragt. Ich vergleiche es mit dem Aufstieg des SC Paderborn in die Bundesliga. Der Hamburger SV war der große Favorit, lange lag Paderborn auf dem 7. Tabellenplatz, zum Ende hin verbesserte sich der SCP immer mehr und stieg doch in die Bundesliga auf. Ich sehe meine Kandidatur auch als Beitrag für unsere Demokratie in bewegten Zeiten. Die Wählerinnen und Wähler müssen nach demokratischen Regeln ihre Wahl ausüben können.